Meine Ausbildung bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte

von Daniel Probst am in Aktuelles, Junge Leute, KarriereKommentieren

Azubi Eugenie Schwab erzählt über Ihre Ausbildung bei der Sparkasse NIederbayern-Mitte

„Was mache ich nach der Schule? Gehe ich studieren oder mache ich eine Ausbildung? Welches Studium passt überhaupt zu mir? Oder welche Ausbildung?“ – Es waren Fragen über Fragen, die mich bis zu meinem Schulabschluss am Veit-Höser-Gymnasium in Bogen begleiteten. Was ich bereits wusste: „Ein langweiliger Bürojob soll es auf keinen Fall werden!“ Abwechslungsreich soll er sein, mein neuer Job. Ich wollte etwas bewirken und mit Menschen in Kontakt sein. Eine Bankausbildung – das ist doch eher was für Leute, die Mathe lieben oder Leistungskurs Wirtschaft belegt haben. Heute kann ich sagen – falsch gedacht!

 
Mein Name ist Eugenie Schwab, ich bin 21 Jahre alt, und habe mich nach meinem Abitur 2015 für eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte entschieden. Warum? Das erzähle ich Dir.

 

Gemeinsam mit 27 Mit-Azubis startete ich in die Ausbildung bei der Sparkasse

 

Rein ins Berufsleben!

Fast zwei Jahre sind seit meinem ersten Arbeitstag, am 1. September 2015, vergangen. Ich wusste nicht so recht, was ich an dem warmen Spätsommertag erlebe, noch weniger wusste ich, was mich die nächsten zweieinhalb Jahre erwartet. Was ich heute sicher sagen kann: Ein langweiliger Bürojob ist das nicht!

 
Zu verdanken habe ich das einem tollen Ausbildungssystem. Anstatt leere Formularfächer aufzufüllen und Kaffee zu machen, bin ich im direkten Kundenkontakt und erledige viele spannende Aufgaben. Ich lerne, warum Altersvorsorge wichtig ist, wie Bausparen funktioniert oder wie Konten für Verstorbene abgewickelt werden. Das macht jeden Tag abwechslungsreich. Ich mache neue Erfahrungen, lerne Menschen, ihre Geschichten und Wünsche kennen. So traf ich einen jungen Auszubildenden, der sich stolz sein erstes Ausbildungsgehalt abholte. Ich lernte eine junge Familie und ihren Sohn kennen, die sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden finanzierten. Auch erfuhr ich, was Altersarmut bedeutet, als eine ältere Kundin bei mir über ihre magere gesetzliche Rente schimpfte.

 
Ich bin in verschiedenen Geschäftsstellen rund um Bogen eingesetzt und aktuell noch bis September in Schwarzach. In jeder Geschäftsstelle habe ich einen Ausbildungspaten für Fragen an der Seite. Genau diese Abwechslung und Betreuung ist es, die mir besonders gut an meiner Ausbildung gefällt. Durch die vielen Einsatzorte lerne ich immer wieder neue Kunden und Kollegen kennen.

 

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Mein Ausbildungspate Maximilian Löw und ich in der Geschäftsstelle Schwarzach. 

 

Das Wissen vertiefen

Wenn ich mal nicht in der Geschäftsstelle war, sammelte ich Erfahrungen in einer der vielen internen Abteilungen, wie in der Versicherungs- und Wertpapierabteilung. Ich verstehe jetzt zum Beispiel, warum sich nach großen Skandalen in internationalen Unternehmen die Aktienkurse teils dramatisch verändern. Für mich war es auch sehr interessant, mit unseren Maklern zu Hausbesichtigungen zu fahren. Dort konnte ich miterleben, wie denn so ein Hauskauf oder -verkauf eigentlich abläuft. Besonders spannend fand ich die Arbeit im „Hintergrund“ der Sparkasse, von denen Kunden häufig nichts mitbekommen, wie im Marketing, in der Bau-Organisation oder in der Controlling-Abteilung.

 

Die Themen in der Berufsschule und im innerbetrieblichen Unterricht der Sparkasse bilden die Theorie zur Praxis. Die Berufsschule besuche ich ein bis zwei Mal die Woche. Dort lerne ich alles rund um Kontoführung, Kreditgeschäft und Wertpapiere. Darüber hinaus gibt es noch interne Schulungen und Beratungstrainings. Hier lernen wir, wie Beratungsgespräche ganzheitlich und kundenorientiert geführt werden. 

 

Wie geht es weiter?

Nach meiner Ausbildung möchte ich auf alle Fälle im Kundenkontakt bleiben. Die Arbeit macht mir wahnsinnig viel Freude. Ich lerne immer neue Menschen kennen und helfe ihnen gerne weiter. Dabei hört auch danach das Lernen nicht auf. Ich weiß zwar noch nicht genau, für welchen Weg ich mich entscheide, aber vom Fachwirt an der Sparkassenakademie Bayern oder sogar bis hin zum berufsbegleitenden Studium an der Sparkassenhochschule in Bonn bietet man mir eine Vielzahl an Weiterbildungen an.

 

Eine Ausbildung bei der Sparkasse kann ich jedem empfehlen, der für Neues aufgeschlossen ist, gerne mit Menschen arbeitet und Interesse für Wirtschaft und Finanzen mitbringt und – der wie ich – keinen langweiligen Bürojob möchte.

 

Jetzt bewerben:

Für alle, die auch Interesse an einer Ausbildung zur Bankkauffrau / zum Bankkaufmann haben, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten auf unserer Homepage  zusammengestellt. Ansprechpartnerin ist unsere Aus- und Weiterbildungsbeauftragte Maria Hofbauer (Tel. 08731 502 3366; maria.hofbauer@sparkasse-niederbayern-mitte.de). Für den Ausbildungsbeginn September 2018 sind noch bis 15. September Bewerbungen möglich.

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