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Diagnose Mittelstand 2018

von Robert Elsberger am 8. Januar 2018

Einmal im Jahr veröffentlicht der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) die Studie „Diagnose Mittelstand“. Sie beinhaltet repräsentative Daten und Fakten zur Situation und Zukunft mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Gleichzeitig ist sie mit bis zu 300.000 ausgewerteten Bilanzen von Firmenkunden der Sparkassen-Finanzgruppe die größte systematisch auswertbare Sammlung von Jahresabschlüssen deutscher Unternehmen überhaupt. Die Ergebnisse der Studie stehen unter dem diesjährigen Motto „Aufschwung fortsetzen – Zukunftsfähigkeit im Mittelstand sichern“

 

Der deutsche Mittelstand ist aktuell in einer sehr guten Position

Ein solch einhelliges Ergebnis hat es bei der „Diagnose Mittelstand“ noch nie gegeben: Aus keiner einzigen Region bundesweit wurden gegenüber dem Vorjahr eine Verschlechterung der Geschäftslage gemeldet. Mehr als die Hälfte der Einschätzungen meldeten sogar eine Verbesserung zwischen Sommer 2016 und 2017. Auch für 2018 wird mit großer Mehrheit erwartet, dass die Lage im Mittelstand mindestens unverändert gut bleibt (83 Prozent) oder sich noch weiter verbessert (14 Prozent).

 

Aufschwung fortsetzen – Zukunftsfähigkeit des Mittelstands sichern

Auch mit Blick auf die neue Regierung und zukünftige Legislaturperiode gibt es konkrete Erwartungen. Vorrang sollte der Ausbau der staatlichen Infrastruktur genießen. Erst danach wünschen sich die Mittelständler steuerliche Entlastungen. Sie sehen ein Problem auch nicht in erster Linie in der Höhe der Steuern, sondern vielmehr in deren Komplexität.

Trotz des positiven Wirtschaftswachstums stehen insbesondere mittelständische Unternehmen vor großen Herausforderungen. Gerade der Mangel an qualifiziertem Personal und Auszubildenden wird in der Befragung als größte Herausforderung genannt (fast 80 Prozent). Das zweitwichtigste Thema betreffe die Digitalisierung des Mittelstands, auch als „Industrie 4.0“ bezeichnet. Deshalb gründete die Sparkasse Niederbayern-Mitte im vergangenen Jahr bereits eine eigene Abteilung „Digitalisierung“. Die Spezialisten stehen hier mit Fachwissen und einem umfassenden Angebot den Unternehmen unterstützend zur Seite.

An dritter Stelle der Herausforderungen für die mittelständische Wirtschaft wird der Wettbewerbsdruck genannt – für eine marktwirtschaftliche Wettbewerbswirtschaft eigentlich nicht verwunderlich. 41 Prozent der Antworten sehen die Konkurrenzsituation auf einem der ersten drei Plätze, was die Herausforderungen des Mittelstands anbelangt. Vor allem der hohe Wettbewerbsdruck verlang nach stetigen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Maschinen und Anlagen.

 

Aktuelle wirtschaftliche Lage

Auf Basis der bisher vorliegenden Jahresabschlüsse zum Bilanzjahrgang 2016 errechnet sich im vorläufigen Mittel zwar ein leichter Rückgang der Umsatzrentabilität (auf 7,4 Prozent als Median). Doch der endgültige Wert wird nach allen Erfahrungen der Vorjahre noch ein Stück besser ausfallen. Auch auf dem einstweiligen Niveau zeigt der Wert im langjährigen Vergleich eine gute Ertragslage an. Ähnliches ergibt sich aus den Trends der anderen in der Diagnose verwendeten Kennzahlen zur Ertragslage (Gesamtkapitalverzinsung, Personalaufwandsquote).

Mittelstand

Noch robuster zeigt sich die Eigenkapitalausstattung des Mittelstandes. Die Eigenkapitalquote ist erneut kräftig angestiegen: Der Median der bisher vorliegenden Mittelstandsbilanzen aus dem Jahr 2016 liegt bei 28,3 Prozent (gegenüber endgültigen 24,2 Prozent 2015).

Auf dieser Basis hat der Mittelstand genug Kraft, um seine Investitionen im Aufschwung zu verstärken. Als starker Finanzpartner unterstützt dabei die Sparkasse Niederbayern-Mitte die vielen Unternehmen in Niederbayern.

 

Mehr zur Diagnose Mittelstand finden Sie auf blog.dsgv.de

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