Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Niederbayern-Mitte

von Robert Elsberger am in AktuellesKommentieren

Eine kerngesunde, effiziente und stabile Sparkasse blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr.

Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Josef Laumer begrüßte zur Bilanzpressekonferenz neben seinen aktuellen Stellvertretern Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Heinrich Trapp den Vorstandsvorsitzenden Direktor Walter Strohmaier und seine Kollegen Dr. Martin Kreuzer und Jürgen Kerber. Verwaltungsratsvorsitzender Laumer zeigte sich stolz darauf, dass über ein erfolgreiches Geschäftsjahr berichtet werden kann. Die Sparkasse Niederbayern-Mitte ist, trotz großer Herausforderungen auf Grund der Zinssituation und überbordender Regulatorik, gut für die Zukunft gerüstet.

 

Der Rückblick des Vorstandsvorsitzenden Walter Strohmaier macht deutlich: Die Sparkasse Niederbayern-Mitte ist ein nachhaltiger und stabiler Finanzpartner. Die Bilanzsumme wuchs auf 3,87 Milliarden Euro und die Kundeneinlagen stiegen auf über 3.000 Millionen Euro. Dieses Einlagenwachstum zeigt eindrucksvoll, welch großes Vertrauen die Sparkasse bei Kunden genießt. Auch die Darlehenszusagen bewegten sich auf sehr hohem Niveau. Insgesamt sind Kredite in Höhe von 2.600 Millionen Euro vergeben. Das Kreditvolumen spiegelt die enge Verbundenheit zu den Menschen und Unternehmen der Region wieder.
Dass die Sparkasse ausgesprochen effizient aufgestellt ist, zeigt der deutliche Vorsprung im Betriebsergebnis und der so genannten Kosten/Aufwandsrelation. Im Vergleich zu den niederbayerischen und bayerischen Sparkassen belegt die heimische Sparkasse mit einem Betriebsergebnis von 1,14 % und einer Cost-income-ratio von 55,8 % sogar bundesweit einen Spitzenplatz. Als wichtigsten Indikator für die Zukunftsfähigkeit der Regionalbanken bezeichnete Strohmaier die Eigenkapitalausstattung. Denn die nachhaltige Kreditversorgung der Menschen und des Mittelstands in der Region kann nur eine kerngesunde Sparkasse übernehmen. Die im Geschäftsjahr 2016 wiederum verbesserte Eigenkapitalausstattung zeigt, dass die heimische Sparkasse kerngesund und für die enormen Herausforderungen gut aufgestellt ist.

 

Ein Schwerpunktthema des letzten Jahres war die Digitalisierung. Stv. Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Kreuzer zeigte auf, dass die Internetfiliale der Sparkasse mittlerweile fast 3,2 Millionen mal pro Jahr besucht wird. Eine kontinuierliche Steigerung, deren Sprünge in den letzten Jahren immer größer wurden. Erstmalig in der Geschichte der Sparkasse überstieg das Volumen an Onlineüberweisungen den beleghaften Bereich. Hier verändert sich das Kundenverhalten deutlich und mit zunehmender Geschwindigkeit, so Kreuzer. Mit hervorragenden Banking-Apps und vor allem den sicheren Zugangswegen sei die Sparkasse für das digitale Zeitalter bestens gerüstet.

 

Kein Vorsatz – ein Grundsatz: Gemeinwohlorientierung
Landrat Josef Laumer stellte mit dem Satz „Wir sind keine Bank – wir sind eine Sparkasse“ die große Besonderheit der Gemeinwohlorientierung heraus. Seit vielen Jahrzehnten übernimmt die Sparkasse gesellschaftliche Verantwortung und fördert die Region in vielen Bereichen. So wurden im letzten Jahr wieder über 350 Projekte und Anschaffungen erst durch den finanziellen Zuschuss der Sparkasse möglich. 467.000 Euro wurden dafür zur Verfügung gestellt. Dieses Engagement für die Region kann allerdings nur weiterbestehen, wenn die Sparkasse von den Bürgerinnen und Bürgern auch zukünftig nachgefragt wird. Eine erfolgreiche Sparkasse nutzt allen in der Region, so der Verwaltungsratsvorsitzende.

 

Unser wichtigstes Kapital: Unsere Mitarbeiter
„Die Sparkasse ist ein sehr bedeutender und verantwortungsvoller Arbeitgeber“, so Landrat Heinrich Trapp. Dass die Mitarbeiter ihr wichtigstes Kapital sind, wird an der Personalstrategie deutlich, die auf einem klar definierten Unternehmensleitbild aufbaut. Respekt, Fairness, Vertrauen und Leidenschaft sind hier verankert und werden auch gelebt, so Trapp. Dieses attraktive Arbeitsumfeld ist Grundlage für die vielen motivierten Mitarbeiter, welche diese herausragenden Leistungen erst möglich machen. Aktuell beschäftigt die Sparkasse 781 Mitarbeiter, davon 200 Mitarbeiter/innen in Teilzeit. Ein sehr hoher Wert der zeigt, dass auch auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf großer Wert gelegt wird.

 

Ein verlässlicher Partner in der Region für die Region
Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut ist die Sparkasse ihrem Geschäftsgebiet verpflichtet, so Oberbürgermeister Markus Pannermayr. Die Geschäftspolitik ist auf die Erhaltung und Weiterentwicklung der heimischen Wirtschaftskraft ausgerichtet. Damit bekennt sich die Sparkasse klar zu einer wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit. Ein regionaler Wirtschaftskreislauf sorgt außerdem dafür, dass das Geld in der Region bleibt. Dieses Geschäftsmodell ist beileibe nicht veraltet, sondern nach wir vor aktuell und vor allem erfolgreich, so Pannermayr. Eine wirtschaftlich erfolgreiche Sparkasse nützt allen in der Region. Privatkunden bei der Erfüllung von Wünschen und Zielen, Firmenkunden als Finanzierungsmotor und nicht zuletzt den Kommunen, die von ihr als verlässlicher und dauerhafter Steuerzahler profitieren. So wurden im vergangenen Jahr insgesamt 11,6 Millionen Euro an Ertragssteuern überwiesen. Von den darin enthaltenen 5,1 Millionen Euro Gewerbesteuern profitieren die Kommunen unmittelbar. Auch das macht deutlich, so Pannermayr, dass die ganze Region von unserer kerngesunden, effizient aufgestellten und erfolgreichen Sparkasse profitiert, auch im Zeitalter der Digitalisierung.



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