Sparkasse erfolgreich in herausforderndem Umfeld
Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Niederbayern-Mitte wurde deutlich: Trotz wirtschaftlich herausfordernder Rahmenbedingungen konnte die heimische Sparkasse im Geschäftsjahr 2025 wieder ein solides Ergebnis erzielen. Vorstandsvorsitzender und Bundesobmann Walter Strohmaier zog gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dr. Martin Kreuzer und Jürgen Kerber eine insgesamt sehr positive Bilanz. Auch der Verwaltungsratsvorsitzende Landrat Werner Bumeder und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer betonten im Rahmen der Bilanzvorstellung die Stabilität des Geschäftsmodells, sowie die enge Verbundenheit der Sparkasse mit den Menschen, Unternehmen und Kommunen in der Region.
Vorstandsvorsitzender Walter Strohmaier hob hervor, dass sich die Sparkasse gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten einmal mehr als verlässlicher und zuverlässiger Partner für ihre Kundinnen und Kunden erwiesen hat. Mit einer Bilanzsumme von rund 5,5 Milliarden Euro ist die Sparkasse Niederbayern-Mitte als größtes Kreditinstituts Ostbayerns fest im regionalen Markt verankert.
Stabile Kundeneinlagen und Kreditgeschäft
Mit Kundeneinlagen in Höhe von fast 4 Milliarden Euro steht sie auf einer stabilen Grundlage und genießt weiterhin hohes Vertrauen der Kundinnen und Kunden. „Gerade in wirtschaftlich bewegten Zeiten setzen viele Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen bewusst auf Sicherheit, Verlässlichkeit und die persönliche Beratung eines regionalen Finanzpartners“, so der Gesamtvorstand. Auch im Kreditgeschäft bleibt die Sparkasse ein wichtiger Finanzierungspartner für die Region. Zwar ist das Kreditvolumen im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen, hier sieht Vorstandsvorsitzender Strohmaier vor allem die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die geopolitisch unsichere Lage als Hauptgründe für eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft. „Wir begleiten nach wie vor zahlreiche Projekte in der Region – von der Finanzierung von Wohnraum über Investitionen mittelständischer Unternehmen bis hin zu kommunalen Vorhaben. Wenn auch auf niedrigerem Niveau, sind wir dennoch ein zentraler Motor für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Heimat“, so Dr. Kreuzer. Auf der Kostenseite zeige eine herausragende Cost-Income-Ratio (50,7), dass die Sparkasse gut wirtschafte.
Besonders erfreulich entwickelte sich das Eigenkapital, welches erneut deutlich gestärkt werden konnte. „Eine starke Eigenkapitalausstattung mit rund 20 % Eigenkapitalquote ist für uns von zentraler Bedeutung“, so der Vorstandsvorsitzende. „Sie ermöglicht es uns, auch künftig in die regionale Wirtschaft zu investieren und unsere Kundinnen und Kunden zuverlässig und nachhaltig zu begleiten“.
Dies sei Ausdruck einer verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Geschäftspolitik.
Starker Arbeitgeber und Ausbilder in der Region
Ein zentrales Thema der Bilanzpressekonferenz war die Rolle der Sparkasse als attraktiver Arbeitgeber. Denn der Mensch steht bei einem der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region natürlich im Mittelpunkt. Die Sparkasse bietet moderne Arbeitsplätze, flexible Arbeitsmodelle sowie vielfältige Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, so der Vorstand übereinstimmend. Allein im vergangenen Jahr konnten 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen werden. Insgesamt gingen über 250 Bewerbungen ein – ein deutliches Zeichen für die Attraktivität als Arbeitgeber. Vor allem prägen aber auch langfristige Beschäftigungsverhältnisse das Bild: So konnten im letzten Jahr 12 Mitarbeiter für 25-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt werden, weitere 14 konnten sogar das 40-jährige Dienstjubiläum begehen.
Besonders hervorzuheben sei das Engagement in der Ausbildung. Als Teil der Sparkassen-Finanzgruppe gehört die heimische Sparkasse zu den größten Ausbildern im Finanzsektor in Deutschland. Die Nachwuchsförderung hat im Haus einen hohen Stellenwert: Zum 31.12.2025 waren 54 junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis. Im letzten Jahr wurde 22 neuen Azubis die Möglichkeit geboten, den Ausbildungsberuf Bankkauffrau bzw. Bankkaufmann zu erlernen.
Die Ausbildung verbindet praktische Erfahrungen in den Geschäftsstellen mit theoretischem Unterricht an den Berufsschulen. Ergänzt wird sie durch interne Schulungen, Seminare und Entwicklungsgespräche. Ziel ist es, junge Talente frühzeitig zu fördern und ihnen langfristige berufliche Perspektiven innerhalb der Sparkasse zu bieten. Auszubildende werden nach erfolgreichem Abschluss in der Regel übernommen und können sich anschließend durch Fortbildungen – etwa zum Sparkassenfachwirt, Betriebswirt oder bis hin zu einem Bachelor oder Masterstudiengang – weiterqualifizieren.
Regionale Verantwortung – für Mensch und Gesellschaft
„Unsere regionale Verantwortung zeigt sich in der engen Betreuung der Kundinnen und Kunden und im vielfältigen gesellschaftlichen Engagement“, so Kerber. Ob beim ersten Girokonto für Kinder und Jugendliche, bei der Finanzierung eines Eigenheims oder bei Investitionen regionaler Unternehmen – die persönliche Beratung steht im Mittelpunkt. Die Sparkasse setzt dabei bewusst auf langfristige Partnerschaften, eine ganzheitliche Betreuung und das Hausbankprinzip. Mit Spenden- und Sponsoringbeiträgen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro übernimmt die Sparkasse außerdem gesellschaftliche Verantwortung. So wurden 2025 unter anderem Ruhebänke im Wert von über 125.000 Euro an Vereine, Gemeinden und Institutionen im gesamten Geschäftsgebiet gespendet.
Stationär und digital erreichbar
Trotz fortschreitender Digitalisierung hält die Sparkasse Niederbayern-Mitte an einem breiten Netz an Geschäftsstellen fest. An insgesamt 41 Standorten in der Region ist die Sparkasse nach wie vor in der Fläche präsent. Gleichzeitig wird das digitale Angebot kontinuierlich ausgebaut. Online-Banking, mobile Anwendungen und digitale Serviceangebote ergänzen die klassische Filiale. Herzstück der digitalen Strategie ist die vielfach ausgezeichnete Sparkassen-App, die zu den beliebtesten Banking-Apps in Deutschland zählt. Diese Kombination aus innovativen digitalen Angeboten und der persönlichen Beratung vor Ort bildet das zentrale Erfolgsmodell.
Stabiler Partner für die Zukunft
Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Werner Bumeder zeigte sich stolz auf die Entwicklung des letzten Geschäftsjahres. Er betonte die Rolle als leistungsfähiges und verlässliches Kreditinstitut nicht nur für seine Kundinnen und Kunden, sondern auch für die öffentlichen Haushalte. Denn ein bedeutender Beitrag zur regionalen Wertschöpfung liege auch in den Steuerzahlungen. Das Gewerbesteueraufkommen von über 7 Millionen Euro (welches unmittelbar den heimischen Kommunen zufließt) macht das sehr deutlich. „Darüber hinaus werden Ertragssteuern in Höhe von rund 15,6 Millionen Euro entrichtet“, so Bumeder.
Sparkasse als zuverlässiger Partner für die Region
Die Bilanzpressekonferenz zeigte, dass die Sparkasse Niederbayern-Mitte trotz gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten stabil aufgestellt ist. Grundlage dafür sind eine solide Geschäftspolitik, die enge Verbindung zur Region sowie das Engagement aller Mitarbeitenden.
„Wir sind eine robuste und zukunftssichere Sparkasse und stehen auch künftig für Kontinuität und Stabilität“, fasste Vorstandsvorsitzender Walter Strohmaier die Entwicklung zusammen. Gleichzeitig bleibt das Institut seiner Tradition treu: Als verlässlicher Arbeitgeber, engagierter Ausbilder und regionaler Finanzpartner für die Menschen und Unternehmen in der Heimat.








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